Berufsunfähigkeitsversicherung

Berufsunfähigkeitsversicherung
Foto: Attianese Versicherungen

Wovor schützt mich eigentlich eine Berufsunfähigkeitsversicherung ?
Brauche ich sowas überhaupt wirklich?

Zunächst muss man den Begriff „Berufsunfähigkeit“ klären. Eine Berufsunfähigkeit liegt dann vor, wenn man den zuletzt ausgeübten Beruf laut einem Arzt zu mindestens 50% nicht mehr ausüben kann.
Natürlich aufgrund der körperlichen oder auch der Psychischen Verfassung.

Es gibt Tarife, die beziehen sich auf einen erlernten Beruf. Das heißt, hat man vorher einen Bürojob erlernt und wird irgendwann mal Handwerker, dann wird geprüft ob man bei beiden Tätigkeiten die 50% erreicht.

Das ist allerdings anders als in der Erwerbsminderungsrente, wo man unterscheidet ob irgendein Beruf ausgeübt werden kann, nach Stunden am Tag.
Also zum Beispiel bei weniger als 3h am Tag spricht man von voller Erwerbsminderung,
bis 6h am Tag fällt man in die halbe Erwerbsminderung und bei
über 6h am Tag liegt keine Erwerbsminderung vor.

Je nachdem welchen Beruf du ausübst, ist das Risiko Berufsunfähig zu werden ziemlich groß. Außerdem werden im heutigen Zeitalter immer mehr Menschen durch die Psyche, also zum Beispiel einem Burn Out oder schweren Depressionen krank und Berufsunfähig. Oder auch wegen Rückenproblemen wie zum Beispiel einem Bandscheibenvorfall werden viele Menschen Berufsunfähig.

Um sich und sein Geldeinkommen abzusichern empfehlen wir deshalb eine Berufsunfähigkeitsversicherung.

Sinnvoll wäre dies bis zum Rentenalter abzusichern. Wem der Beitrag zu hoch ist, kann den Vertrag auch früher auslaufen lassen und man geht dann früher in die Altersrente. Dies hat den Nachteil, dass man dann Abzüge der Rente in kauf nimmt.

Es gibt auch abgespeckte Absicherungsmöglichkeiten. Entweder über die Multirente, Grundfähigkeitenabsicherung, Schwere Krankheitenversicherung oder Unfallversicherung

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